Die beiden Portraits wurden in der Technik Öl auf Leinwand gemalt.
Markante Kontraste und Formgebung sind dem Maler Hannes Merkl zu Beginn meist die wichtigsten Stilmerkmale, auf der Suche nach den Gefühlen und Eindrücken die später aus einem seiner Bilder treten.
Die Strichführung ist, je weniger Abstand zum Portrait gehalten wird, sehr energiereich, jedoch lässt sich diese harmonisch integrieren, und formt ein Ganzes.
Auch wenn die hier gezeigten Werke „nur in Schwarz-Weiß“ gemalt sind, soll es ihnen dadurch an Ausstrahlung nicht fehlen. Wie der Bildhauer das Rohmaterial formt, hängt auch nicht vom Farbton ab.
Rodin strebte danach, nicht nur Muskeln darzustellen, sondern die Kraft des Lebens und des Geistes, die den Körper formt. Er war der Ansicht, dass Schönheit aus der Wahrheit und dem Studium der Natur entstehe und nicht aus der Idealisierung. Seine Werke zeichnen sich durch die Betonung des menschlichen Gefühls und die offene Darstellung des Schaffensprozesses aus, um Bewegung und Leben darzustellen.
